Sie sind hier:

Aromatherapie

Bachblüten

Homöopathie

Krankheitsbegriff

Ähnlichkeitsregel

Arzneimittelprüfung

Potenzierung

Verordnung

Arzneien

Behandlung

Heilungshindernisse

Tellington Touch

Bezugsquellen

Allgemein:

Startseite

Die homöopathischen Arzneien werden an gesunden, freiwilligen Personen geprüft. Nur so werden die sich zeigenden Veränderungen im Befinden der Personen als Mittelwirkung erkennbar.
Die Ergebnisse dieser Prüfungen werden genauestens notiert, und zwar alle Symptome die sich zeigen, von Kopf bis Fuß. Besonderes Augenmerk wird auf die Veränderungen im Gemütsbereich gelegt. (Dies hat mit der Definition des Krankheitsbegriffes in der Homöopathie zu tun siehe auch die Rubrik ”Krankheitsbegriff in der Homöopathie”.)
Es werden auch Symptome aufgeschrieben, die nur bei einer einzigen Person auftreten, nicht nur das, was bei allen oder vielen Prüfern auftritt. Ergänzt werden diese Aufzeichnungen durch die Beobachtungen während der Behandlungen bei Mensch und Tier.

Hahnemann könnte als einer der ersten Gegner der Tierversuche bezeichnet werden: er hat schon damals festgestellt, dass die Tierversuche völlig ungeeignet sind, Medikamente in bezug auf ihre Auswirkungen beim Menschen zu prüfen. Er bezog dies vor allem auf die oben erwähnte Aufzeichnung der Gemütsveränderungen. Diese Gemütsveränderungen können vom Tier leider nicht in Worte gefasst werden.
Aber auch die körperliche Seite einer Medikamentengabe fällt bei Tieren anders aus: hierzu auch folgende Information:
lt. Goldstone (aus 1954) ist folgendes bekannt:

Schweine können große Mengen von Brechnuss (strychninhaltig) ohne Schaden fressen (Wildschweine auch Giftpilze),
blauer Eisenhut (Giftpflanze) ist für Hunde unschädlich
Ziegen können die Herbstzeitlose fressen, ohne gesundheitliche Schäden, trinken allerdings Menschen dann die Milch dieser Ziegen, zeigen diese Personen Vergiftungserscheinungen
Meerschweinchen vertragen kein Penicillin, sterben daran
Katzen fressen ohne Schaden mit Botulismus-Erregern verseuchtes Dosenfleisch

Obiges bedeutet: der Organismus, der Stoffwechsel, die Chemie der Tiere ist dermaßen unterschiedlich zu dem des Menschen, dass kein einziges Ergebnis eines Tierversuches auf Menschen (oder andere Tiere)übertragbar ist.
Wie Hahnemann seinerzeit sagte: ”Es bleibt nichts anderes über, als die zu erforschenden Arzneien am gesunden Menschen zu erproben”.