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Bachblüten wurden im vorigen Jahrhundert für Menschen entwickelt - von einem englischen Arzt mit Namen Edward Bach. Jedoch in den 90er Jahren begannen Blütenkundige, die Blüten auch bei Tieren anzuwenden - mit großem Erfolg.
Nicht nur für Menschen, sondern auch für Tiere sind die Blüten sanfte Heiler und Tröster der Seele. Wir wollen uns hier auf Hunde spezialisieren. Sicherlich ist es zuerst notwendig, ein wenig über jenen englischen Arzt zu erfahren. Dieser Arzt, nach dem die Blüten benannt wurden hieß: Dr. Bach.

Dr. Edward Bach
Edward Bach wurde am 24. September 1886 in der Nähe von Birmingham geboren; gestorben 27. November 1936 in Sotwell (wo es heute noch das Dr. Bach Centre gibt). Er lernte in den Schriften der Homöopathie bei Samuel Hahnemann und fand darin die Bestätigung seines Denkens und Handelns.
Dr. Bach sagte:”Behandle den Patienten und nicht die Krankheit.”
Schon in der Kindheit zeigte Dr. Bach eine tiefe Verbundenheit mit der Natur. Er war glücklich und zufrieden, wenn er sich zwischen wild wachsenden Blumen und Pflanzen aufhalten konnte. Er hatte bereits im Kindesalter Eigenschaften wie: Mitgefühl für kranke, leidende Menschen und Tiere und eine Neigung zur Meditation, die ihm in späteren Jahren sehr zu Gute kommen sollten.
Bereits als Jugendlicher hatte er den tiefen Wunsch, Mittel und Wege zu finden, auf einfache Weise alle Erkrankungen zu heilen zu können.
1906 begann der junge Bach sein Medizinstudium.
1913 wurde er zum Unfallamtsarzt der Londoner Universitätsklinik.
Dr. Bach war ständig bemüht, noch bessere Möglichkeiten der Heilung zu finden. So entdeckte er dann endlich seine eigenen Therapie.
Er widmete sich der bakteriologischen Erforschung der Darmerkrankungen. Durch den Umgang mit der Homöopathie wurde er angeregt, die Bakterienimpfstoffe zu potenzieren. Dieses Herstellungsverfahren bewirkte eine erheblich Verbesserung der Impfstoffe - die ”Bachschen Nosoden ” waren geboren. (Nosoden kommt vom lateinischen Wort nosos = Krankheit)
1928 führte ihn seine Intuition im Herbst nach Wales. Hier fand er, nachdem er unzähligen Heilpflanzen erprobt hatte, endlich Pflanzen, die seinen Vorstellungen entsprachen, denn er konnte intuitiv erfühlen, für welchen Gemüts- und Charakterzug die Blüte bei Mensch und Tier stand. Die ersten drei Blüten waren:
18. Impatiens drüsentragendes Springkraut
20. Mimulus gefleckte Gauklerblume
09. Clematis weiße Waldrebe
1930 zog Dr. Bach ganz aufs Land, denn er hatte seine ganzen finanziellen Mittel in seine wissenschaftliche Forschung gesteckt. Hier auf dem Lande, widmete er sich ausschließlich der Suche von Heilkräutern wilder Blüten und Blumen. Er fand bis 1935 insgesamt 37 Blüten und das Quellwasser, und er entdeckte die Sonnen-Methode. Später fand er für die Blüten, die nicht mit der Sonnenmethode hergestellt werden konnte, die Koch-Methode.